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Eine*n wissenschaftliche*n Doktorand*in (m/w/d)

Unternehmen

Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA)

Über diese Stelle

Mainz
Promotion
Teilweise Remote Work

Über Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA)

Das Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA), Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, ist ein weltweit tätiges archäologisches Forschungsinstitut und Museum mit Hauptsitz in Mainz und weiteren Standorten in Neuwied, Mayen und Schleswig. Seit seiner Gründung im Jahr 1852 widmet sich das Museum den materiellen Hinterlassenschaften aus drei Millionen Jahren Menschheitsgeschichte mit dem Ziel, menschliches Verhalten und Handeln sowie die Entwicklung und den Wandel von Gesellschaften zu verstehen.

Für den Standort Schleswig suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt

Eine*n wissenschaftliche*n Doktorand*in (m/w/d) im
Bereich der Mittelalterarchäologie
(EG 13 TV-L)
in Teilzeit (75 %) befristet auf vier Jahre

Das UNESCO-Weltkulturerbe Nordfriesisches Wattenmeer ist ein einzigartiges Ökosystem – und zugleich Relikt einer seit dem Mittelalter vom Menschen intensiv geprägten Kulturlandschaft. Durch Sturmfluten versanken weite Gebiete, doch die erhaltenen Überreste bewahren ein wertvolles archäologisches Erbe.

Die DFG-geförderte Forschungsgruppe FOR 5837 TORF „Von Aufstieg und Untergang: Integrative Forschung zur Kulturlandschaftsentwicklung in der nordfriesischen Wattenmeerregion während der letzten zwei Jahrtausende“ zielt auf die multidisziplinäre Rekonstruktion der 1362 untergegangenen Küstenlandschaft Nordfrieslands. Dabei vereint FOR 5837 in sieben Teilprojekten Forschende aus Archäologie, Geschichte, Geographie, Geologie, Geophysik und Mikrobiologie in sehr enger interdisziplinärer Zusammenarbeit. Beteiligt sind die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), das Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA), die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), das Archäologische Landesamt Schleswig-Holstein (ALSH), und das Niedersächsische Institut für historische Küstenforschung (NIhK).

Für das am LEIZA angesiedelte Teilprojekt suchen wir eine*n engagierte*n Mitarbeiter*in, der*die sich für neue Perspektiven einer kultur- und gesellschaftswissenschaftlich ausgerichteten archäologischen Forschung begeistert. Die Stelle ist angesiedelt im Kompetenzbereich 04 - Frühgeschichte und Byzanz des LEIZA.

Die*Der wissenschaftliche Mitarbeiter*in wird als Doktorand*in die Zusammenstellung und Analyse des mittelalterlichen Fundkorpus von Nordfriesland durchführen. Dieser Korpus stützt sich auf veröffentlichtes Material, Archivdaten sowie Museums- und Privatsammlungen, zudem fließen Funde aus den Vorgängerprojekten und aus dem laufenden Projekt mit ein. Zudem nimmt die*der Doktorand*in an Feldkampagnen teil und wird archäologische und geophysikalische Untersuchungen selbständig planen, durchführen und in Ihrer Gänze auswerten.

Aufgaben

  • Materialaufnahme und historisch-archäologische Analyse (mittelalterlicher) Artefakte aus dem Forschungsgebiet
  • Vorbereitung, Organisation und Durchführung von archäologischen und geophysikalischen Feldarbeiten im Untersuchungsgebiet, einschließlich Dokumentation, Auswertung und (Mit-)Publikation der Ergebnisse
  • Integration der eigenen Daten in den interdisziplinären Projektkontext in enger Zusammenarbeit mit Partnern aus der Forschungsgruppe
  • Anfertigung einer Dissertation
  • Aktive Teilnahme an regelmäßigen Projekttreffen sowie nationalen/internationalen Konferenzen
  • Vorstellung der Ergebnisse auf internationalen Tagungen und Workshops und ihre Veröffentlichung in Form von wissenschaftlichen Aufsätzen in Fachzeitschriften mit Peer-Review-Verfahren
  • Zusammenarbeit mit Kollegen der anderen Teilprojekte von FOR 5837 und mit Kollegen aus dem LEIZA, insbesondere FF3
  • Beteiligung an den verschiedenen Aktivitäten des LEIZA

Fähigkeiten

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium (mit Masterabschluss) im Bereich der Ur- und Frühgeschichte / Mittelalterarchäologie oder einem eng verwandten Fachgebiet
  • Praktische Erfahrung in der fachlich korrekten Aufnahme, Dokumentation und Analyse archäologischer Artefakte
  • Nachgewiesene praktische Erfahrung in der Organisation und Durchführung archäologischer Feldarbeiten
  • Fundierte Kenntnisse in geophysikalischen Prospektionsmethoden (inkl. von Software-Kenntnissen) sowie in deren Datenauswertung und Interpretation
  • Teamfähigkeit und Bereitschaft zur intensiven Zusammenarbeit in einem interdisziplinären Umfeld
  • Fähigkeit, unter anspruchsvollen Umweltbedingungen (Wattenmeer, wechselnde Witterung) konzentriert und verlässlich zu arbeiten
  • eine aufgeschlossene und kollegiale Persönlichkeit
  • ein sorgfältiges zielorientiertes und strukturiertes Arbeiten

Standort

Adresse

Mainz, Deutschland


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