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Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) – Energieverfahrenstechnik

Unternehmen

Helmut-Schmidt-Universität

Über diese Stelle

Hamburg
Handwerk, Dienstleistung und Fertigung, Techniker
Festanstellung

Über Helmut-Schmidt-Universität

An der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU / UniBw H), Fakultät für Maschinenbau und Bauingenieurwesen, Professur für Energieverfahrenstechnik (Frau Univ.-Prof. Dr. Afflerbach), ist ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer / eines

Wissenschaftlichen Mitarbeiterin /
Wissenschaftlichen Mitarbeiters (m/w/d)

(Entgeltgruppe 13 Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst [TVöD];
39 Stunden wöchentlich)

befristet für die Dauer von 3,5 Jahren zu besetzen.

Der interdisziplinäre Forschungsschwerpunkt der Professur liegt an der Schnittstelle von Verfahrenstechnik, Materialwissenschaft und Chemie mit besonderem Fokus auf der experimentellen und numerischen Untersuchung von stoff- und energieumwandelnden Prozessen in Gas-Feststoff-Systemen sowie auf der Entwicklung, Bewertung und Anwendung funktionaler Materialien. In enger Zusammenarbeit mit der Professur für Strömungsmaschinen an der HSU / UniBw H sowie dem Wehrwissenschaftlichen Institut für Schutztechnologien (WIS) bearbeitet die Professur für Energieverfahrenstechnik zentrale Fragestellungen der Detektion schwerflüchtiger Gefahrstoffe und der chemischen Dekontamination. Aufbauend auf vorhandenen konzeptionellen und numerischen Vorarbeiten werden Strömungssimulationen gezielt vertieft und in die Realisierung eines experimentellen Teststandes überführt, der eine praxisnahe und reproduzierbare Erprobung moderner Detektionssysteme ermöglicht. Ergänzend dazu werden funktionalisierte
Materialien hinsichtlich ihrer Dekontaminationsleistung untersucht, um die erzielten Forschungsergebnisse gezielt für den Transfer in anwendungsnahe Konzepte, Demonstratoren und Anwenderlösungen aufzubereiten und in Abstimmung mit den Technologietransfer-Strukturen der HSU / UniBw H weiterzuentwickeln.

Aufgaben

  • Fortführung und Vertiefung von Vorarbeiten zur Simulation von Strömungs- und Ausbreitungs­prozessen in einer Aerosol-Teststrecke
  • Numerische Untersuchung und Bewertung unterschiedlicher Optionen zur Probeneinbringung in die Test­strecke unter sicherheits- und detektionsrelevanten Randbedingungen
  • Konstruktion, Aufbau und Inbetriebnahme eines experimentellen Aerosol-Versuchsstandes auf Basis der zuvor durch­geführten Simulationen
  • Experimentelle Erprobung und Validierung des Detektionssystems unter definierten, reproduzierbaren Bedingungen
  • Entwicklung und Untersuchung funktionalisierter Materialien für Dekontaminations­anwendungen, einschließlich experimenteller Bewertung ihrer Leistungs­fähigkeit
  • Wissenschaftliche Auswertung, Dokumentation und Interpretation der erzielten Ergebnisse
  • Dissemination der Forschungsergebnisse durch Publikationen in wissenschaft­lichen Fachzeit­schriften sowie Beiträge zu Projekt- und Abschlussberichten und Präsentationen auf Fach­konferenzen
  • Aktive Mitwirkung am Transfer der im Projekt erzielten Forschungsergebnisse in Abstimmung mit der Technologietransfer-Struktur der HSU UniBw H sowie der adressaten­gerechten Aufbereitung von Ergebnissen für Anwender, Projektpartner und potenzielle Verwerter
  • Mitwirkung an der Betreuung studentischer Hilfs­kräfte und studentischer Arbeiten
  • Möglichkeit zur wissenschaftlichen Weiter­qualifikation (z. B. Promotion oder Habilitation)
  • Erledigung von Verwaltungsarbeiten allgemeiner Art sowie akademische Tätigkeiten in der akademischen Selbst­verwaltung

Fähigkeiten

  • Ein mit mindestens gutem Erfolg abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom [Univ.] oder Master) der Fachrichtungen Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Strömungsmechanik, Chemieingenieurwesen, Materialwissenschaften, Anlagentechnik oder einer vergleichbaren Fachrichtung mit eindeutigem Bezug zum Forschungsvorhaben
  • Darüber hinaus erwünscht:
  • Kenntnisse in der Chemie, insbesondere zu chemischen Gefahrstoffen und grundlegenden Mechanismen der Adsorption und Dekontamination sowie Verständnis von sicherheitsrelevanten Stoffeigenschaften und die Fähigkeit, experimentelle Arbeiten in interdisziplinärer Zusammenarbeit einzuordnen
  • Grundlegende methodische Kenntnisse im Bereich der Materialcharakterisierung (z. B. thermische, röntgenographische und mechanische Analyse)
  • Verständnis für anwendungsorientierte Verwertungsketten (von experimentellen Ergebnissen über Demonstratoren bis hin zu Anwendern) sowie die Fähigkeit, wissenschaftliche Ergebnisse adressatengerecht aufzubereiten
  • Fundierte Kenntnisse in der Simulation von Strömungsprozessen (CFD, z. B. mit Ansys Fluent), Kenntnisse im technischen Zeichnen mit CAD-Tools sowie Interesse an der konstruktiven Auslegung experimenteller Versuchsstände
  • Vertiefte Kenntnisse im EDV-Bereich, insbesondere für die Modellierung von Versuchsdaten (z. B. Origin, MATLAB)
  • Interesse an interdisziplinärer Zusammenarbeit sowie am Austausch mit Anwendern, Projektpartnern und Transferstrukturen innerhalb der Universität und des Projektverbunds
  • Analytische, strukturierte und eigenverantwortliche Arbeitsweise sowie Teamfähigkeit
  • Deutschkenntnisse mit einem Leistungsstand, welche mindestens dem Sprachniveau C1 des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens entspricht
  • Fremdsprachenkenntnisse in Englisch, welcher mindestens dem Sprachniveau B2 des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens entsprechen

Standort

Adresse

Hamburg, Deutschland


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